Mit dem Oldtimer auf den Spuren unserer Eltern.

Vom Historic Cup zur Kultveranstaltung, Episode 2: Die Alpen-Etappe

Mit dem Oldtimer auf den Spuren unserer Eltern.
Die Alpen-Etappe.

Bert Schwarz
reisemagazin.tv

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Sie ist und bleibt das Original: Wie kein anderes Oldtimer-Event vereint die ADAC Bavaria Historic bayerische Lebensart mit sportlicher Herausforderung für Mensch und Maschine. Seit 30 Jahren wird die Kultveranstaltung ausgetragen. Aus Anlass des Jubiläums begeben wir uns auf die Spuren unserer Eltern und begleiten die alten Wagen über die schönsten Strecken, auf denen früher in dem sonnigen Süden entgegen gefahren wurde.

Was viele nicht wissen: Im Premierenjahr 1988 startete das rollende Automobilmuseum von der Münchner Theresienwiese. Wir blättern in den Archiven und lassen die Jahre Revue passieren.

55 Starter aus Deutschland, Österreich, England und Tschechien kamen am 27. Mai 1988 auf die Theresienwiese, um beim 1. ADAC Bavaria Cup unter Federführung des AC Bavaria und des damaligen Präsidenten O.K. Klemenz mit von der Partie zu sein. Damals zählte der Wettbewerb noch zur FIA Europameisterschaft für historische Automobile und war Gleichmässigkeitsfahrt in einem. So standen ein PS-starker Jaguar E neben einem 13 PS-Goggomobil mit Brotkorb und ein Porsche 356 SC neben einem Fiat Topolino aus dem Jahre 1940 – schon damals ein Leckerbissen für die zahlreichen Zuschauer und Fans. 585 Kilometer zum Salzburgring und zurück schrieb das Roadbook vor.

Unterschied: Die FIA-Teilnehmer nahmen die Strecke in 14 Wertungsprüfungen in Championmanier und Full Speed unter die Räder, die anderen griffen aus purer Lust am Fahren ins Volant. Übrigens: Wederder Münchner Traditionsclub AC Bavaria, noch der latinisierte Name für „Bayern“ haben der Historic ihren Namen verliehen. Namenspatronin bis heute ist die mächtige Bronzestatue namens „Bavaria“ über der Theresienwiese.

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