Detektive, Agenten und Spione.

Sie sammeln Wissen und täuschen ihre Gegner: Detektive, Agenten und Spione, weltweit im Geheimen tätig, arbeiten sie im Auftrag von Regierungen und Nachrichtendiensten.

Detektive, Agenten und Spione.

Bert Schwarz
reisemagazin.tv

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Sie beflügeln immer wieder unsere Fantasie, in der wahre Ermittlungsfälle mit der Welt von Kult-Charakteren wie James Bond verschmelzen. Wie nah Realität und Fiktion tatsächlich beieinander liegen, zeigte die interaktive Familien-Ausstellung „Detektive, Agenten & Spione“ im Historischen Museum der Pfalz.

Detektive, Agenten & Spione fand bis zum 31. Juli 2016 statt.

Zitate zur Ausstellung

Humphrey Bogart verkörperte 1946 in «The Big Sleep» den Privatdetektiv Philip Marlowe.
Bildnachweis: © picture-alliance / KPA Honorar & Belege

„Spannend ist, dass verdeckte Ermittlung mitten unter uns, an alltäglichen Orten wie dem Strassencafé oder der U-Bahnstation stattfindet, aber eben getarnt und weitgehend unsichtbar. Scheinbar triviale und unschuldige Alltagsgegenstände werden in Instrumente verwandelt, mit denen geheime Informationen beschafft werden. Auch der Einsatz von Technik, von vermeintlichen Spielereien, die dem Agenten im Ernstfall einen Vorteil gegenüber einem Widersacher verschaffen, ist faszinierend. Wer ist nicht beeindruckt, wenn James Bond von „Q“ mit technischen Werkzeugen ausgestattet wird, die zunächst völlig albern wirken, die ihm dann aber in der Gefahrensituation das Leben retten? Im Mittelpunkt unserer Ausstellung steht das Kultige: Spionage und Ermittlung, wie sie uns in Filmen, Serien, Romanen und Hörspielen begegnen. Aber wir zeigen auch die realen Aspekte des Metiers.“

Alexander Schubert,

„Ein Riesendank gebührt unseren Leihgebern und Kontakten, die wir bei der Recherche für diese Ausstellung als Berater zur Seite hatten. Es war ein einmaliger Einblick hinter die Kulissen einer verborgenen Welt, zu der man sonst kaum Zutritt erhält. Wir waren im Austausch mit „echten“ Ermittlern, sei es mit Spezialisten der Spurensuche, mit Detektiven oder ehemaligen Geheimdienst-Mitarbeitern, die uns mit Geschichten und Hintergründen versorgt haben und einen realen Kontext lieferten, in den wir die fiktionalen Elemente dieses Ausstellungsthemas hervorragend einbetten konnten. Eine wunderbare Aufgabe war das Herunterbrechen der Ausstellungsinhalte für die Vermittlung an kleine Besucher. Mehr als ein Dutzend Mitmach- und Hands-On-Stationen sind entstanden, an denen ausprobiert, erforscht und natürlich gespielt werden kann.“

Almut Neef, Kuratorin der Ausstellung

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