Besançon. Die Zeit.

“Verschwende nicht Deine Zeit damit, etwas zu erfinden, was es schon gibt." heisst es.

Franche-Comté: Besançon.

Bert Schwarz
reisemagazin.tv

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Die Zeit.

Besançon. Musee du Temps.

Als typisches Renaissance-Bauwerk im Franche-Comté wurde das Palais Granvelle zwischen 1988 und 2002 restauriert, um das Musée du Temps zu beherrbergen. Es zeigt die Geschichte von Besançon, wissenschaftliche Themen und der (mechanischen) Uhrentechnologie.

Das Palais Granvelle, ein Haus für die Familie:

Das Palais Granvelle war früher das Heim einer reichen Advokatenfamilie aus dem Franche-Comté, von denen Nicolas Perrenot, um 1486 geboren, der erste Berater und Freund von Karl V war. Sein Sohn wurde 1517 geboren und war auch im Dienste dessen Sohnes, Philipe II von Spanien. Die Granvelles sammelten in ihrer Residenz in Besançon Kunst und Bücher. Im 17. Jahrhundert wurde die Sammlung nach dem Aussterben der Familie Granvelle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, es wurden verschiedene kulturelle Projekte im Haus installiert, bis dann in den 50er Jahren des 20. Jarhunderts ein Museum installiert wurde, dass die Geschichte der Stadt erzählt. 1988 konnte eine Sanierung der Bausbstanz nicht mehr hinausgeschoben werden, die Arbeiten begannen und aus dem Geschichtsmuseum wurde 2002 das Palais zum Le Musée du Temps.

Die Zeit ist die Verbindung zwischen Geschichte und ihrer Messung, Zeitmesser, Uhren ... , die sich anfangs aus der Sammlung des Museums der schönen Künste und dem der Stadtgeschichte speiste. Denn: im 19. Jahrhundert war Besançon die unumstrittene Hauptstadt der französischen Uhrenindustrie und beeinflusst von den Schweizer Uhrmachern.

Heute füllt dieser Industriezweig noch eine Nische und ist weit entfernt von früherer Grösse. Aber es gibt sie noch, die Uhrmacher in Besançon. Und wir haben einen von ihnen getroffen, der sich nicht nur mit dem Design von Armbanduhren beschäftigt, sondern grosse Uhren mit Ausgleichspendeln entwirft und produziert: Philippe Lebru.

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