Louvre-Lens.

Der neue Louvre in Lens (www.louvrelens.fr) hatte einen aufregenden Start.

Louvre-Lens.

Bert Schwarz
reisemagazin.tv

Autor:
Produziert für:

Booking.com

Zuerst gab es eine Menge Skeptiker bei den Kunstliebhabern, die darüber diskutierten, ob es Sinn macht, wenn Frankreichs berühmteste Gallerie einen Aussenposten in Lens aufmachen solle, einer heruntergekommenen früheren Bergarbeiterstadt. Dann kam es zu Kontroversen nach einer Beschädigung durch Vandalen und dann gab's noch Befürchtungen, dass sich Lens nie gegen die anderen hochkarätigen europäischen Museen durchsetzen könne.

Hinter'm Tellerrand

Louvre-Lens kommt daher mit einer Kette von fünf reflektierenden Glas- und Aluminium"kisten". Die spartanische Schönheit der Bauten liegt in ihrer einfachen, klaren Gestaltung, bei der keine Struktur irgendwie ablenkt. Das Tageslicht fällt durch die Glasdächer und wird von den Wänden reflektiert, während die Kunstwerke im Ausstellungsraum wie verstreut stehen und dem Besucher die einmalige Möglichkeit bieten, sie von verschiedenen Seiten zu bewundern.

Wo man schlafen kann:

Lensotel (www.lensotel.com) hat schöne, zeitgemässe Zimmer. Das Haus ist umgeben von einem gepflegten Garten und einem Swimmingpool.

In Arras gibt's eine grössere Auswahl an Hotels, charmante B&Bs, zu denen auch das La Corne d'Or (www.lamaisondhotes.com) gehört, das in einem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert eingerichtet wurde.

Oder man sucht sich etwas in Lille.

Wo man gut essen kann:

Hier wird man ganz fix zum Stammgast: Das vom Bergbau geprägte, gemütliche Al’Fosse 7 (www.alfosse7.fr) ist bekannt für seine Flämische Karbonade, einem reichhaltigen Rindfleisch, in Bier gekocht, wozu Ingwerbrot und Pommes Frites gereicht werden. Randvoll mit Herzlich- und altmodischer Gemütlichkeit kann man im nahe gelgenen Bénifontaine im La Cervoise Tiède herzhafte flämische Topfgerichte geniessen, wie das potje vleesch . Das ist weisses Kochfleisch in Aspik.

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