Marseille und Chateau d'If.

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Marseille ist besser als sein Ruf. Die Hafenstadt deren ca. 860.000 Einwohner aus vielerlei Ethnien stammen, sorgte als sozialer Brennpunkt häufig für Negativschlagzeilen.

Marseille und Chateau d'If.

Bert Schwarz
reisemagazin.tv

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Die in den letzten Jahren angestrengten Integrations- und Stadtsanierungsprojekte zeigen Früchte. 2013 wird Marseille Kulturhauptstadt Europas und setzt alles daran, die rund 10 Mio. erwarteten Besucher, darunter viele von Kreuzfahrtschiffen, zu begeistern.

Am Vieux Port gingen um 600 v. Chr. die von den Persern bedrängten Aussiedler aus dem griechischen Phokäa an Land. Ihr Anführer war jener Protis, den die Sage so charmant zum Stadtgründer macht: Gyptis, die Tochter des Ligurerkönigs Nann, soll dem jugendlichen Ankömmling vor allen Freiern den gefüllten Becher gereicht und ihn damit zu ihrem Auserwählten erkoren haben.

Die Altstadt konzentriert sich im halbinseiförmigen Dreieck nördlich des Hafens, zwischen Quai du Port, Rue de la Republique und der im 19. Jh. entstandenen Hafenerweiterung im Nordwesten. Dieses Areal ist weitgehend identisch mit dem auf drei Hügeln angelegten Stadtzentrum der Antike, wobei der ursprüngliche Hafen tiefer und hornförmig ins Land eingeschnitten war.

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