Genua.

La Superba.

Zu Turin mit seiner Eleganz ist Genua mit seinem grossen, geschäftigen Hafen ein scharfer Kontrast und die gewundenen Gässchen sind eher eine Reminiszenz an Marokko als an den Glanz von Venedig.

Genua, La Superba.

Bert Schwarz
reisemagazin.tv

Autor:
Produziert für:

Booking.com

Früher war die Stadt ein wichtiger Handelsplatz, der solch wichtige Entdecker wie Kolumbus oder Mazzini hervorbrachte, verbreitet die Stadt noch heute kosmopolitisches Flair mit Überresten aus der früheren Herrschaftlichkeit, die klar mit ihren schwergewichtigen Kunstobjekten sichtbar sind.

Tief im Inneren der wirklichen Altstadt sitzen die Schönen und die Biester Seite an Seite in den Strassen, die wie ein Film-Noir-Drehort glitzern. Alte Männer rauchen gelangweilt draussen vor lauten Bars und Prostituierte stehen wie der Wachdienst in dunklen Hausfluren, während an der Peripherie die Erinnerungen an eine grosse Zeit über die von der UNesco unterstützten Palazzi dei Rolli und den vielen Residenzen aus dem 16. und 17. Jahrhundert hallen.

Seit die Expo 1992 ihr Zelte hier aufschlug und Genua 2004 zur Europäischen Kulturhaupstadt wurde, wurde hier radikal renoviert. Der früher eher etwas schmuddelige Hafen beherbergt heute Europas grösstes Aquarium und eines der besten See-Museen.

Mehr aus Italien