Saddle Hill.

Luederitz.

Die Menschen leben hier – ausser vom Tourismus und Diamantenabbau – hauptsächlich von der Fischerei.

Saddle Hill: Luederitz.

Bert Schwarz
reisemagazin.tv

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Der kalte Benguela Meeresstrom führt grosse Mengen Plankton mit sich und sorgt für einen enormen Fischreichtum in den Küstengewässern. Da das Meer sehr sauber ist, werden auch Austern gezüchtet. Jährlich werden auf grossen Flossinseln in der Radford Bay rund 60 Tonnen Austern für den Export produziert. Sehr lukrativ war bislang auch der Langustenfang. In den letzten Jahren wurden die Gewässer jedoch stark überfischt, so dass man die Fangquoten reduzieren musste. In den exzellenten Restaurants der Stadt kann man – für wenig Geld – besonders Meeresfrüchte geniessen. Fangfrischer Fisch, Muscheln, Austern und Hummer stehen stets auf der Speisekarte. Lüderitz verfügt über sehr gute Hotels und Gästehäuser in allen Preislagen.

Die «Südschleife» unserer Reise durch Namibia ist der Saddle Hill Trip, der uns in den Namib Naukluft Park führt.

Das ist die Wüstengegend mit ihren wirbelnden Sanddünen und eines der Highlights, die zu einem Namibiabesuch einfach gehören.

Die aktuellen Grenzen des Namib-Naukluft Park, einem der grössten Naturschutzgebiete der Welt, wurden überwiegend 1978 festgelegt, als der Namib Desert Park und der Naukluft Mountain Zebra Park mit Teilen der of Diamond Area 1 zusammengelegt wurden.

Nachdem wir vom «Devil's Trip» wieder glücklich nach Windhoek zurückgekehrt sind, geht es nach zwei Tagen der Reparaturen weiter nach Süden. Unser erstes Ziel ist Maltahöhe, ein Ort mit sehr deutscher Anmutung im einzigen Dorftkrug, den man nicht verpassen sollte.

Lüderitz, gegründet vom gleichnamigen deutschen Kaufmann, wird unsere Realais-Station auf dem Weg an die Skelettküste und in das Gebiet des Saddle Hill bevor wir wieder nach Windhoek zurückkehren.

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Luederitz

war stets ein etwas verschlafener und beinahe skurriler Ort, der aber gerade daher seinen Reiz bezog. Die Gründerstadt Namibias – sie zählt heute ca 20.000 Einwohner – am Rande der Namib Wüste wurde einst auf den nackten Granitfelsen gebaut und ist den oft stürmischen Atlantikwinden ausgeliefert wie kein anderer Ort in Namibia. Auch Seenebel und gelegentliche Sandstürme tragen zu dem hier vorherrschenden rauhen Klima bei.

Für den Besucher offenbart sich das nostalgische Lüderitz als eine sehr farbenprächtige kleine Stadt, bedingt durch die zahlreichen aus der deutschen Kolonialzeit stammenden und liebevoll gepflegten Bauten im damals beliebten Jugendstil und wilhelminischen Baustil. Überragt wird die Stadt von der evangelisch-lutherischen Felsenkirche aus dem Jahre 1911 sowie vom Goerke Haus mit seinem knallblauen Dach und seiner herrlichen Sonnenuhr.

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