Unterwegs im Westkap.

Auf unserer Reise durch das Westkap erreichen wir den südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents, Cape Lagullhas. Hier - und nicht, wie oft fälschlicherweise gedacht wird, am Kap der Guten Hoffnung, treffen Atlantik und Indischer Ozean zusammen. Rauhe See und starke Winde gehören hier zum normalen Alltag.

Das Westkap entdecken.

Bert Schwarz
reisemagazin.tv

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Arniston, ein traditionelles Fischerdorf, das mit viel Liebe und Aufwand restauriert wird, spiegelt den Kampf der Bewohner gegen dieses rauhe Klima wider.

Das Kap der Guten Hoffnung ist ein nicht viel weniger stürmischer, beeindruckender Ort. Wenn man als Besucher dort ist, sollte man auf die hier lebenden Paviane achten, die, an Menschen gewöhnt, keinerlei Scheu mehr haben. Normalerweise ziehen sie sich zurück - verlassen sollte man sich aber nicht darauf und sie auch keinesfalls füttern.

Hout Bay ist eine Fischereihafen und ein nicht mehr ganz so geheimer Geheimtipp für Geniesser aller Speisen, die aus dem Meer stammen. Die Küche ist hervorragend und immer noch bezahlbar.

Über Kapstadt lange zu schreiben ist eigentlich unnötig. Sehr empfehlenswert ist die Waterfront, an der man sehr gut einkaufen kann. Der Blick vom Tafelberg auf die Stadt ist Pflicht. Aber Achtung! Der kühle Wind lenkt schnell von der Sonnenstrahlung ab und ein Sonnenbrand von diesem Ort ist nicht empfehlenswert und mehr als lästig. Als Alternative - ohne die überfüllte und unseres Erachtens zu teure Seilbahn nehmen zu müssen - ist der Weg zum Lions Head gegenüber, wo man vom Signal Hill einen mindestens ebenso schönen Blick auf die Stadt und ihre Vororte hat.

Sehr viel erbaulicher als Sonnenbrand sind die Brillenpinguine, die ihre Kolonie ganz in der Nähe haben. Sie sind neugierig und wissen, die Distanz, die sie gern zum Menschen hätten, durchzusetzen. Vorsicht also vor den Schnäbeln und Respekt vor den Tieren!

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