Magst Du Südafrika?

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Auf einen Blick


Jedes Land der Welt zeigt Unterschiedliches, aber Südafrika, das sich von den Flusspferden am Limpopo bis zu den Pinguinen, die am Kap umhertapsen, hinzieht, schlägt alle.

Es profitiert von seiner Lage als südlichstes Ende eines absolut phantastischen Kontinents, der mehr Sorten von Landschaft hat, als Fotografen überhaupt aufnehmen können. Da gibt es die Kalahari-Wüste, Namakwalands Frühlingserwachen mit einer Symphonie von Wildblumen, den Tafelberg, Cape Point, Kruger National Park und gen Osten Lesotho und die Drakensberge.

Ist Dir nach einer anderen Art von Fauna zu Mute, geh' in Kapstadts Nachtclubs in der Long Street oder probier' Afrikanisches Bier in einer Shebeen (so etwas wie eine Heckenwirtschaft) . Wenn es dann Zeit ist, sich über den Sinn des Lebens Gedanken zu machen, tue's bei gutem Essen aus dem Meer an der Garden Route, einem scharfen Curry (Vorsicht!) in Durbans indischen Vierteln, oder einem Braai (Barbecue) in der Wildnis - aber bitte in Gesellschaft einer guten Flasche Pinotage aus dem ältesten Weinanbaugebiet ausserhalb Europas. - Es geht auch bei einem kühlen Paulaner an den St. Albert Docks an der Waterfront in Kapstadt.

Selbstverständlich bleibt dem Reisenden nicht verborgen, dass es in Südafrika viele soziale Fortschritte gibt, sie aber wie das Land noch einen langen Weg vor sich haben, bis soziale Ungerechtigkeiten verschwunden sein werden. Hinzu kommt, dass sich die schwarze und farbige Bevölkerung, vor allem in den Townships, einer horrenden HIV/AIDS-Rate gegenüber sieht und sich eines Einwanderungsdruckes erwehren muss, der durch die Wirtschaftsflüchtlinge der benachbarten Staaten erzeugt wird.

Wie auch immer, die Südafrikaner gehören zu den optimistischsten, gastfreundlichsten und humorvollsten Leuten, die man treffen kann - vom Farmer im landwirtschaftlich geprägeten Norden, der einem den Rat mit auf den Weg gibt, man möge bitte vorsichtig auf diesen Schotterpisten unterwegs sein, bis zu den Kindern aus Khayelitsha, die Dir ein fröhliches «molo» («Guten Morgen!» auf Xhosa) zurufen.