Die Deutsche Weinstrasse.

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Auf einen Blick


Kulinarische Reise: Die Deutsche Weinstrasse. Kirchheim.

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Kirchheim

In Kirchheim gibt es einiges zu entdecken, manches auf den ersten, einiges auf den zweiten Blick. Klar, dass Kirchheims Wahrzeichen, die protestantische St.-Andreas-Kirche, eines der Highlights im Ort ist. Das überwiegend spätgotische Bauwerk besticht von aussen durch seine aussergewöhnliche Turmform und innen durch eine einmalige Akustik, die durch eine wunderschöne, im Jahre 1750 erbaute Orgel mit 24 Registern, Schleifladentraktur und barocker Disposition getragen wird. In der Kirche selbst findet man einer der ältesten Altare der Pfalz. Der gotische Altar entstand um 1500 und zeigt die heilige Maria und heilige Anna, die ursprüngliche Annaselbdrittgruppe ist jedoch unvollständig. Im Liedersommer finden hier einmalige Aufführungen statt und der Kirchheimer Konzertwinter ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Gegenüber der Kirche finden Besucher das Friedrich-Diffiné-Haus, Rathaus und Dorfgemeinschaftshaus Kirchheims. Neben dem eigentlichen Hauptgebäude mit barockem Mansardwalmdachbau von 1732/37 befindet sich das klassizistische Wirtschaftsgebäude, erbaut um von 1844. Interessant ist aber auch die Weinstrasse durch den Ort selbst. Die Strasse im nördlichen Teil bildet in Kirchheim eine der längsten Strassenabschnitte mit barocken Fasarden in Deutschland. Wer genau hin schaut findet über den grosszügigen Eingangspforten und Rundbögen reich verzierte Wappen. Sie geben Aufschluss darüber, welcher eigentlichen Bestimmung das Haus ursprünglich zugedacht war. Wo heute Weingüter und Wohnhäuser beherbergt sind, waren vor 300 Jahren beispielsweise eine Schule, ein Wirtshaus aber auch eine Jugendherberge.

An der Deutsche Weinstrasse