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Wildes Deutschland: Müritz-Nationalpark

Die Balzrufe der Rohrdommel dröhnen durch den Wald, untermalt vom Trompeten tausender Kraniche während See- und Fischadler, die Könige der Lüfte, majestätisch über den Baumkronen kreisen.

Mitten in der Mecklenburgischen Seenplatte liegt der Müritz-Nationalpark. Er ist einer der grössten und wichtigsten Nationalparks Deutschlands und eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete. Riesiges Naturparadies, Heim und Rastplatz unzähliger Tierarten und ein wahres Mekka für Wander- und Fahrrad-Urlauber.

Mehr als 320 km² bedeckt der Müritz-Nationalpark und ist der grösste Nationalpark auf deutschem Festland. Wie ganz Norddeutschland ist auch seine Entstehung der letzten Eiszeit zu verdanken, deren Gletscher eine atemberaubende Landschaft mit zahlreichen Seen, verwunschenen Mooren und dichten Wäldern hinterlassen haben.

Der Park besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen: Im Westen reicht er bis nach Neustrelitz, im Osten befindet sich der kleinere Teil, «Serrahn» .

Der Müritz-Nationalpark ist mit mehr als 100 Seen eine der wasserreichsten Regionen. Zu den grösseren Seen gehören der Specker See, Mühlensee, Grünower See, Feisnecksee. Daneben liegt auch ein Teil der Müritz, der grösste Binnensee Deutschlands. Es gibt noch mehr nennenswerte Seen, u.a.:

  • Rederangsee
  • Fürstenseer See
  • Schweingartensee
  • Zwirnsee
  • Useriner See
  • Granziner See
  • Serrahner Haussee

In der facettenreichen Seen-, Moor- und Waldlandschaft finden sich vielfältige Lebensräume für unterschiedlichste Tierarten. Vögel sind hier besonders zahlreich – viele Arten haben hier ihre Heimat, während vor allem die Kraniche ihren Rastplatz auf dem Weg nach Süden nutzen. Im Oktober ist der Höhepunkt erreicht, und das Trompeten tausender rastender Tiere schallt über Wiesen und Felder. Nachts ziehen sie sich ins flache Wasser zurück, ein guter Schutz vor Fressfeinden.

See- und Fischadler leben hier ebenfalls. In Federow und Boek gibt es die besten Chancen, ihnen bei der Jagd zuzusehen. Die Rufe der Grossen Rohrdommel dröhnen aus grosser Entfernung. Das gab ihnen den Spitznamen «Moorochse». Sie leben gut getarnt in Sumpfgebieten, und wer sie sehen möchte, sollte das in der Abenddämmerung versuchen.

Nicht nur Vögel leben hier – viele Käferarten, Reptilien und Amphibien, sowie über 50 Säugetierarten haben hier ihr Zuhause, darunter auch der Rothirsch. Als eines der grössten Säugetiere Deutschlands und macht sich im September und Oktober durch lautes Rufen und Kämpfe um die Vorherrschaft in seinem Gebiet bemerkbar.

Der Müritz Nationalpark – ein einzigartiges Wanderparadies

Ein hunderte Kilometer langes Netz aus Wander- und Radwegen zieht sich durch den Park. Meistens sind die Wege unbefestigt und völlig naturbelassen. Beliebt ist der knapp vier Kilometer lange Wald-Erlebnis-Pfad, der die beiden Orte Zinow und Serrahn miteinander verbindet und durch einen Teil des geschützten Rotbuchenwaldes führt, wo das Weltnaturerbe hautnah erlebt werden kann.

Motorisierte Fahrzeuge bleiben in grossen Teilen des Nationalparks draussen. Parkplätze befinden sich an den Eingängen und Ortschaften im und um den Müritz-Nationalpark. In der Zeit von Mai bis Oktober fahren Nationalpark-Busse, die verschiedene Stationen ansteuern und auch in die für Autos gesperrte Bereiche erreichen. In der Nähe vieler Haltestellen beginnen Führungen des Nationalparkamtes und die Fahrradmitnahme ist im Ticketpreis enthalten. Noch flexibler geht's mit einem Kombiticket für Bus und Schiff. Alle Informationen zum Nationalpark-Ticket gibt's hier.

Campingplätze

Der Müritz-Nationalpark befindet sich inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte im Süden Mecklenburg-Vorpommerns. Die nächsten Grossstädte sind Rostock (ca. 110 km nördlich) und Berlin (ca. 190 km südlich).

Hier gibt's eine kleine Auswahl schöner Campingplätze Camping am Müritz-Nationalpark ist problemlos möglich, denn in der näheren Umgebung befinden sich zahlreiche Campingplätze:

Provence

Regionen

Die Provence

30. November 2017 bs/se

Wer unbedingt im Sommer in die Provence will, dem sind die vergangenen 2.000 Jahre offenbar völlig egal. In dieser Region tobte das Leben seit die Römer hier ihre Arenen und Amphitheater flächendeckend errichteten.

Und es hat sich in dieser Hinsicht nicht viel geändert. Es gibt genug Veranstaltungen und Festivals, die für Schlafentzug verantwortlich sind.

Grasse

Provence

Hauptstadt des Duftes

15. November 2017 bs/se

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