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Grotte des Baumes Obscure.
Highlight in Frankreich.

Grotte des Baumes Obscure

von Bert Schwarz

Wir erforschen dieses Höhlensystem nur mit dem Licht an unserer Kamera. Neun Höhlen machen die "Baume Obscure"-Grotte aus. Drei von ihnen werden die Zypressenhöhle, die Lobeshöhle und die Servicehöhle genannt. Sie bilden ein unterirdisches Netzwerk mit einer Gesamtlänge von 1.200 Metern und einer maximalen Tiefe von 80 Metern. Ein Teil von ca. 700 Metern ist über Treppen und Stege erreichbar und bietet einen atemberaubenden Blick in die interessantesten Galerien und unterirdischen Räume.

Grotte des Baumes Obscure

Autor, Kamera, Montage : Bert Schwarz

© reisemagazin TV 2018

Baume Obscure ist ein unvergleichlicher Ort, an dem man die vielen Facetten des mediterranen Karstes (südlicher Karst der Grasse-Voralpen) über und unter Tage entdecken kann: seine besondere Geologie, Mineralogie und Hydrologie, seine Fauna und Flora, sein kulturelles und historisches Erbe.

An der Oberfläche: In einer durchschnittlichen Höhe zwischen 600 m und 700 m bedecken Steineichen und Flaumeichen, zusammen mit ein paar Aleppokiefern oder Waldkiefern, die Täler, Hochebenen und Kalksteinhänge des weitläufigen Gebietes rund um das Obscure-Areal von Baume. Hinzu kommen die Moore mit Eschenbesen und Buchsbaum, Lavendel und Thymian sowie Rosmarinrasen, die sich in die Spalten des Lapiaz schmiegen, die manchmal schwer zugänglichen mediterranen Buschlandgebiete, die vor allem in der Nähe der Schluchten der Haute Siagne Region zu finden sind.

Auch in der Umgebung sind die Überreste der Vergangenheit sehr präsent: alte Mauern und Terrassen, Hirtenhütten (Bories), Forellenteiche, Dolmen und Gräber, Kapellen, alte Brücken und alte Mühlen.

Unter Tage: Die Höhle bietet einen vollständigen Überblick über die hydrologischen Phänomene und Mineralien, die sich unter dem Kalksteinplateau von Saint-Vallier de Thiey verstecken.

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