Kulinarik in Frankreich
Schokolade aus dem Hause Duplanteur.

Schokolade aus dem Hause Duplanteur

von Bert Schwarz

Ob in Folie verpackt, als Schokoladentafel, Bonbon oder Pralinen für die Feiertage, Schokolade findet sich in (fast) jedem Haushalt. 97% der Franzosen essen mindestens einmal pro Woche Schokolade und stehen so an siebter Stelle Schokolade konsumierender Länder der Welt. Diese Leidenschaft für Schokolade, möchte Maison Duplanteur teilen.

Provençe-Highlight:

Schokolade aus dem Hause Duplanteur

Autor, Kamera, Montage :
Bert Schwarz

© reisemagazin TV 2018

Wie kommt man zu so einem Ort, wenn die Stadt unbekannt und die Menge der Bekannten eher überschaubar ist?

Der Laden und die dahinter liegende, kleine Fertigung fallen auf, wenn man durch die Gassen von Grasse mit etwas Musse geht. - Und dann geht's hinein, es wird gefragt, ein Termin gemacht und dann bekommt man einen Einblick in die beste Schokolade, die wir bisher gegessen haben.

Es ist interessant herauszufinden, woher die Schokolade kommt, woher die verwendeten Kakaobohnen kommen und wie die Schokolade hergestellt wird. Der Transformationsprozess von der Kakaoschote bis zur Tafel Schokolade ist komplex und Maison Duplanteur kontrolliert die komplette Strecke von Beginn bis zum Ende ... im Laden.

Auswahl, Trocknung, Rösten, Mahlen usw. ... es sind 10 Stufen von der Ernte der Kakaoschote bis zum fertigen Produkt, das dem Verbraucher präsentiert wird. Ein Teil des Herstellungsprozesses durften wir uns in der Manufaktur Maison Duplanteur in Grasse anschauen. Zunächst ist das die «Guillotine», in der die Bohnen gelegt und in zwei Teile geteilt werden, um ihre Qualität zu beurteilen. Über die Farbe kann die Qualität bestimmt werden und nicht gewünschte Sorten werden aussortiert, um die Bitterkeit der Schokoladenkuvertüre - das ist die dicke Schokoladenmasse - gering zu halten. Die ausgewählten Bohnen werden bei 100°C geröstet. Das setzt ihr Aroma frei. In der Mühle werden dann die Bohnen zerkleinert und von der Schale getrennt. Nichts geht verloren: der Rückstand wird weiter verwertet, als Kompost oder zur Aromatisierung z.B. von Lippenbalsam.

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