Château de la Buzine

von Bert Schwarz

Marcel Pagnol kaufte La Buzine 1941. Er will es zur Filmstadt in Marseille machen und einen echtes "Hollywood Provençal" schaffen. Er kennt das Schloss, dessen Besitzer und Hund seine Mutter in seiner Kindheit auf dem Weg in den Ferien erschreckt haben soll.

Das 1867 erbaute Château de la Buzine erlangte Weltruhm durch «My Father's Glory» und «My Mother's Castle», Marcel Pagnols zweibändige Memoiren und die Filmversionen von 1990.

Château de la Buzine

La Maison des Cinématographies de la Méditerranée.

Autor, Kamera, Montage : Bert Schwarz

© reisemagazin TV 2017

Das Château de la Buzine wurde 1991 von der Stadt Marseille gekauft, und in den letzten Jahren wurde die Fassade massiv renoviert, während der Innenraum erweitert und für 11.4 Millionen € komplett renoviert wurde.

Das umgebaute Schloss ist auch bekannt als «La Maison des Cinématographies de la Méditerranée» (Das Haus der mediterranen Kinos). In einer modernen Mediathek befindet sich ein Vorführraum mit 345 Plätzen, in dem Filme aus allen Mittelmeerländern gezeigt werden.

Château de la Buzine © pixabay.com

Es gibt auch einen Ausstellungsraum, eine Bibliothek, Räume, die Pagnol und der Geschichte des Schlosses gewidmet sind, sowie ein Restaurant. Klicke auf diesen Link, da findet Ihr das aktuelle Programm.

Château de la Buzine © Bert Schwarz

Das Château de la Buzine stand ursprünglich in einem weitläufigen, wunderschönen 40 Hektar grossen Park, der mit Zierbecken und Springbrunnen, seltenen Pflanzen und Bäumen übersät ist, und dank des Wassers aus dem Kanal, der in Pagnols Büchern so präsent war. Davon sind heute noch vier Hektar übrig geblieben, auf denen die Besucher spazieren gehen können.